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Erwachsene und LRS

Verschwindet das Problem LRS eigentlich im Laufe des Lebens?


Oder ist es etwas, was die ganze Zeit latent vorhanden ist?


Diese Frage wird mir häufig gestellt.


Spannend finde ich dabei, dass selbst direkt Betroffene diese Frage oft nicht klar beantworten können.


Beinahe täglich erreichen mich Zuschriften von Erwachsenen. die auf der Suche nach Hilfsmöglichkeiten sind.
Selbst die Wissenschaft geht davon aus, dass etwa 10 % der Betroffenen auch im Erwachsenen-Alter erhebliche Einschränkungen durch ihre LRS erfahren.


Auch wenn ich es nicht beweisen kann:
Ich halte diesen Anteil noch für wesentlich höher. Zwar lernen die meisten immer besser mit dem Problem zurecht zu kommen. Aber die grundlegende Problematik besteht offenbar fort.


Wenn du selbst betroffen und erwachsen bist, dann schreib mir doch mal von deinen Erfahrungen. Vielleicht kann ich etwas davon hier verwenden.

Einfach per mail:

Stichwort: Erwachsene und LRS.


Es gibt aber auch eine gute Nachricht: 

Ein LRS-Training funktioniert bei Erwachsenen genauso wie bei Kindern. Du musst es halt nur machen...

Ganz besonders gilt das natürlich auch für mein "etwas anderes Lernprogramm"


​​​​​​​An der Stelle kannst du mir helfen:


Ich muss ein wenig ausholen.

Mein etwas anderes Lernprogramm richtet sich an Eltern und deren Kinder. Das war von Anfang an das klare Ziel und es hat sich auch bewährt.

In den vergangenen Jahren habe ich immer mal wieder darüber nachgedacht, ob ich nicht eine Version meines Programms machen soll, die sich direkt an betroffene Erwachsene richtet.


Ganz konkret: 
In dieser Version gibt es dann keinerlei Hinweise, wie man Kindern dieses "andere Lernen" schmackhaft machen kann. All das spielerische kann ja wegfallen.

Es gäbe also eine sehr klare Anleitung, was konkret zu tun ist.

Ohne Schnörkel.

Und ohne Überredung.


Damit wir uns richtig verstehen:

Wenn du dich entschließt mit meinem Programm zu arbeiten, dann weißt du, warum du das tust. 


Ich muss dich nicht überreden, weiter zu machen.

Auch wenn du manchmal Übungen machen musst, die dir vielleicht ein wenig albern vorkommen... mach sie einfach.

Ich weiß, warum die sinnvoll sind.


So viel Vertrauen muss einfach da sein.

Sonst wird das mit dem gemeinsamen Arbeiten nichts.

Können wir uns darauf verständigen?

Ich freu mich drauf.Antwort-Mail schreiben.

Beantworte mir deshalb bitte folgende Frage:
Bist du an einer Programm-Version für Erwachsene interessiert?

Antworte bitte per Mail: Antwort an Thomas schicken





Ich will dir hier noch ein paar Erlebnisse schildern, die mir gut in Erinnerung geblieben sind.



Da gab es den Verkaufsleiter, der mir erzählte, dass er seine kompletten Verkaufsunterlagen auswendig im Kopf hatte.

Einfach deshalb, weil er nichts nachschauen konnte, wenn er beim Kunden war.

Das wurde noch extremer: Er konnte sich nämlich auch nichts aufschreiben, wenn er beim Kunden war. Er hatte eine regelrechte Schreibhemmung.

Also musste er sich alles merken. Fehlerfrei. Nachfragen war später nicht möglich.

Machen wir uns einmal klar, welches Streß-Potential sich da verbirgt? Wie viel Energie hat dieser Mensch auf das Auswendig lernen verwendet? Wieviel Konzentration musste er in seinem Job aufwenden?

"Wo könnte ich heute sein, wenn ich diese Problematik nicht hätte? Oder wenn ich Sie früher kennen gelernt hätte?"


Ich kenne noch eine Menge anderer Geschichten...


Eine Mitarbeiterin in einem Notariat. Die mir sehr eindrücklich geschildert hat, wieviel Aufwand es für sie bedeutet, ihre Problem nicht sichtbar werden zu lassen. Jede Notiz, die im Büro herum ging, musste sie gegenlesen lassen - nur um auf gar keinen Fall aufzufallen.

Im Büro wusste niemand von ihrem Problem.

Und auch die Geschichte wird extremer. In ihrer Familie wusste es auch niemand. Weder ihr Mann noch ihre Tochter.


Das war eine schwierige Situation. Ich hatte der Mutter ihre Problematik nämlich ziemlich direkt auf den Kopf zugesagt.

Mann war mir das peinlich.

Im Nachhinein betrachtet, war es eher erleichternd. Für alle.

Mutter und Tochter trainierten gemeinsam mit meinem Programm.

Ein wundervolles Ergebnis.

Dafür bin ich heute noch echt dankbar.



Ich habe viel von Erwachsenen lernen dürfen.

Die sind besser in der Lage ihr eigenes Empfinden in Worte zu fassen.


Den Brief einer jungen Dame möchte ich dir nicht vorenthalten.

Schau was dabei heraus kommen kann:


"Ich arbeite in einer Telemarketing Agentur, mein wichtigstes Werkzeug ist zwar das Telefon aber es kommen mehr und mehr administrative Aufgaben auf mich zu, diese muss ich erfüllen, wenn ich mich weiterentwickeln will.

Jeder Brief den ich vor einem Jahr schreiben musste war eine Qual für mich, heute freue ich mich, denn ich sehe das man mir diese Aufgaben zutraut und ich sie erfüllen kann.

Perfekt bin ich immer noch nicht, aber da der PC über eine Rechtschreibprüfung verfügt bin ich in der Lage fast fehlerfreie Briefe zu verfassen.


Als mein Chef mich das erste mal gefragt hat, ob ich den Brief geschrieben habe, war ich ziemlich erschrocken, aber er war so verwundert, dass er keinen Fehler gefunden hat.

Ich weis nicht ob sie sich erinnern das ich immer zwei Buchstabenpaare verwechselt habe, das kommt heute nur noch ganz selten vor.

Die meiste Hilfe ist mir das Bewusstsein gewesen wo meine Schwächen liegen, weil ich mich so ganz gezielt kontrollieren kann.

Mein Training könnte intensiver sein, ich schaffe es meist nur einmal in der Woche aber trotzdem merke ich die Fortschritte, es ist schon klasse wenn man ein Wort falsch schreibt und es selber bemerkt. ... "


Wie ist es mit dir?


Willst du etwas verändern?